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Trackshittaz: Alloa bam Fraunz
Zwei Mühlviertler mit einer Persiflage auf Alors ... von cri | 2010/08/19 17:01 Bibliothek ungelesener Bücher
Seit 1997 haben sich über 500 Interviews zu ungelesenen ... von cri | 2010/08/15 14:55 Ming Wong: Sprache und Identität
Der in Berlin und Singapur lebende Künstler Ming ... von cri | 2010/08/11 13:25
August 2010
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Donnerstag, 19. August 2010
Trackshittaz: Alloa bam Fraunz [derStandard.at] link (0 kommentare) kommentieren Mittwoch, 4. August 2010
"Nicht überschreitbare Grenzen überschritten" S-Wörter werden ausgepackt. Grosz: "Wenn es einen Ausdruck dafür gibt, dann ist das Schweinejournalismus der übelsten Sorte." [APA-OTS] Standard-Kommentator Michael Völker kontert mit "politischer Saustall". link (0 kommentare) kommentieren Samstag, 31. Juli 2010
Teutonismen Prödl, der in seine dritte Saison mit den Hanseaten geht, steht seinem Landsmann mit Rat und Tat sowie als Dolmetsch zur Seite. "Nach Niederländisch und Italienisch muss Marko jetzt Hochdeutsch lernen. Auch ich habe in den ersten paar Wochen das Hochdeutsch nicht verstanden", meinte der Steirer. [derstandard.at]Wobei ein "paar Wochen" ja nicht viel ist, um sich an eine Sprachvarietät zu gewöhnen. In der gleichen Zeitung wird heute die Verwendung von Teutonismen in Österreich gerügt: In die Kategorie Teutonismus gehört auch eingetütet. Aufgetaucht ist das Wort in Zusammenhang mit einer Schau in der Wiener Kunsthalle, die einen Überblick über zeitgenössisches Schaffen gab - die Ausstellungsreihe trägt ausgerechnet den Titel "Lebt und arbeitet in Wien". Da hätte man sich doch erwartet, dass die Kuratorinnen eingesackelt haben, was ihnen bemerkenswert erschien. [derstandard.at]Teutonismen sind analog zu Austriazismen und Helvetismen Ausdrücke, die nur auf bundesdeutschem Sprachgebiet gebraucht werden. [Das österreichische Deutsch [PDF]] link (0 kommentare) kommentieren Donnerstag, 8. Juli 2010
Massenmedien, Nationalsozialismus, Karl Kraus Man liest den Text heute mit offenem Mund, staunend über die massenmedialen Bezüge, die dem Wiener Publizisten schon 1933 erlaubten, sich ein treffendes Bild vom verbrecherischen Charakter des NS-Regimes zu machen. Der vorliegende Beitrag geht einigen jener Dokumente nach, die in den Medienarchiven erhalten sind: Es werden Zeitungsartikel über den Tod eines sozialistischen Politikers, Aufnahmen von Propagandareden und einer KZ-Reportage sowie Szenen der Filme N. S. Ton-Bild-Bericht Nr. 2 und Morgenrot ad oculos et aures, das heißt vor Augen und Ohren geführt. [IASL] link (0 kommentare) kommentieren Samstag, 26. Juni 2010
Fußball-WM 2010: Deutschland gegen Österreich Obwohl Österreich auch diesmal also nicht an der WM teilnimmt, kommt es in den Medien zu Rivalitäten zwischen Deutschen und Österreichern. Auf die Frage, ob das dritte Gruppenspiel gegen Ghana mit jenem bei der EM 2008 gegen Österreich zu vergleichen wäre, antwortete Bundestrainer Joachim Löw: "Bei allem Respekt, es ist ein Unterschied, ob man gegen Österreich oder gegen Ghana spielt." [fr-online.de]Faktisch ist das natürlich vollkommen richtig, Ghana ist im Moment in der Weltrangliste auf Position 32, Österreich auf 68, aber so eine Antwort reicht bereits, um in Österreich Verstimmung auszulösen. Manfred Zsak, Fußballanalytiker beim ORF, kommentierte Löws Antwort sichtlich verärgert mit: "Deshalb sind uns die Deutschen so sympathisch." [Zitiert aus der Erinnerung]In der FAZ hingegen erregt man sich über den Werbespot einer österreichischen Elektronikkette [Notizen], der damit wirbt, es sei besser zu Hause vor dem Fernseher die WM zu erleben als unter deutschen Fans in Südafrika: Eine derartige Reklame mit Bezug auf - sagen wir mal - Afrikaner oder Israelis hätte diplomatische Verwicklungen oder eine Klage vor dem Gerichtshof für Menschenrechte zur Folge. [faz.net]Der Redakteur beweist allerdings - neben seiner falschen Transkription des österreichischen Dialekts im Werbespot - durch die Wahrnehmung, in Österreich hätte Deutschlands Niederlage gegen Serbien für "Jubelstürme gesorgt", seine Ahnungslosigkeit. Die deutsche Mannschaft hat in Österreich wohl kaum je mehr Anhänger als in einem Spiel gegen Serbien. Gegen England sieht die Sache wieder anders aus, zumindest für Schriftsteller Franzobel: Zeit, dass Deutschland ausscheidet, weil einem als Österreicher sonst nicht viel vergönnt ist. [derStandard.at]Jeder vernünftige Mensch erkennt natürlich die Spießigkeit auch hinter derartigen Worten. Und weil ich nicht spießig bin, wünsche ich Deutschland den Sieg! link (0 kommentare) kommentieren Dienstag, 22. Juni 2010
Hamacher: 95 Thesen zur Philologie Von den bisher erschienen Thesen erscheinen mir einige klischeehaft verschwurbelt: Noch einmal, anders: Philologie ist Zuneigung der Sprache zu einer Sprache, die ihrerseits Zuneigung zu ihr oder einer anderen ist. Darum ist Philologie Zuneigung zur Sprache als Zuneigung. Sie mag in der Sprache ihr Mögen, ihres und ihr eigenes. Sprache ist Selbstaffektion im anderen ihrer selbst. Philologie ist Philophilie. [roughblog]Selbstverliebtheit liebe ich an der Philologie nicht, sondern dass sich in ihr die konkurrierenden Disziplinen Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft - in meiner Vorstellung - verbinden. Ich hätte gern, dass Philologie im allgemeinen Sprachgebrauch so bekannt wäre wie Philosophie. link (0 kommentare) kommentieren Donnerstag, 13. Mai 2010
Kellner-Kalauer (3) "Zum Essen?" "Ein Krenfleisch." - "Einen Schweinsbraten mit Sauerkraut." "Einmal Krenfleisch, einmal totes Schwein." "Ja, bitte." link (0 kommentare) kommentieren Montag, 1. März 2010
Zeitverschwendung durch Fehler Goethe erzählt (in den Erläuterungen zum W. O. Divan, Rubrik "Blumenwechsel"), daß zwei liebende Paare, auf einer Luftfahrt begriffen, einander Charaden aufgaben: "gar bald wird nicht nur eine jede, wie sie vom Munde kommt, sogleich errathen, sondern zuletzt sogar das Wort, das der andere denkt und eben zum Worträthsel umbilden will, durch die unmittelbare Divination erkannt und ausgesprochen."Abgesehen von der "Divination" erregte mein Interesse eine "Luftfahrt" zu Goethe-Zeiten, weshalb ich den West-östlichen Divan zu durchforsten begann. In meiner Reclam-Studienausgabe wurde ich nicht fündig (zugegeben meine Schuld), erst über eine Textsuche bei Zeno.org unter dem Abschnitt "Blumen- und Zeichenwechsel". Dort heißt es (wie auch in der Reclam-Ausgabe): Zwei liebende Paare machen eine Lustfahrt von einigen Meilen, bringen einen frohen Tag miteinander zu; auf der Rückkehr unterhalten sie sich, Scharaden aufzugeben. Gar bald wird nicht nur eine jede, wie sie vom Munde kommt, sogleich erraten, sondern zuletzt sogar das Wort, das der andere denkt und eben zum Worträtsel umbilden will, durch die unmittelbarste Divination erkannt und ausgesprochen.Die "Lustfahrt" wurde wohl zur "Luftfahrt" aus einer Kombination von Scanfehler (langes s?) und Lektoratsfehler. Überhaupt sind viele Texte auf gutenberg.spiegel.de schlecht lektoriert. Die Texte auf Zeno.org hingegen sehr gut. link (0 kommentare) kommentieren Mittwoch, 27. Januar 2010
Deutsche Dialekte im Alpenraum link (0 kommentare) kommentieren Samstag, 23. Januar 2010
SZ im Engländer: Wir müssen reden Die Idee: Ein Experiment. Der Ort: Das Café Engländer in Wien. Die Gäste: 12 Menschen, die uns interessieren. Die Zeit: 4. Dezember, Mittag bis Mitternacht. Die Themen: Adorno, Deutschland, Burn-out, Haider, Demenz, Fußball, Kehlmann, die RAF, Zahnärzte, Selbstmord, Cordon bleu, Österreich. Das Ergebnis: ... ein Experiment. [SZ]Im Magazin der Süddeutschen Zeitung vom Freitag (22. Jänner 2010) findet sich eine ausführliche Zusammenstellung des Geredeten: Wir müssen reden. link (0 kommentare) kommentieren |
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