![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Nicht angemeldet: anmelden
info[klammeraffe]subkontent.at
Norddeutsch, Kiezdeutsch und Bairisch
Zwei interessante aktuelle Artikel über Sprache ... von cri | 2012/02/08 12:12 Jochen Höller: karl marx - das kapital / arbeit-geld
Jochen Höller hat die Wörter "Arbeit" und ... von cri | 2011/11/27 15:36 Der Schreier in der Wüste
Der Vortrag wird mehr im Zeichen der Fragen als der ... von dunsscotus | 2011/10/22 22:01 Interview Project Germany
Fünfzig Interviews mit Deutschen werden derzeit ... von cri | 2011/08/09 12:16
Februar 2012
November 2011 Oktober 2011 August 2011 Juli 2011 Mai 2011 März 2011 Januar 2011 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 November 2009 Oktober 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008 Juli 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 Oktober 2007 September 2007 August 2007 Juli 2007 Juni 2007 Mai 2007 April 2007 März 2007 Februar 2007 Januar 2007 Dezember 2006 November 2006 Oktober 2006 September 2006 August 2006 Juli 2006 Juni 2006 Mai 2006 April 2006 März 2006 Februar 2006 Januar 2006 Dezember 2005 November 2005 Oktober 2005 September 2005 August 2005 Juli 2005 Juni 2005 Mai 2005 April 2005 März 2005 Februar 2005 Januar 2005 Dezember 2004 November 2004 Oktober 2004 September 2004 August 2004 Juli 2004 Juni 2004 Mai 2004 April 2004 März 2004 Februar 2004 Januar 2004 Dezember 2003 November 2003 Oktober 2003 September 2003 August 2003 Juli 2003 |
Sonntag, 17. Juli 2011
Warnung vor E-Books Das Gefährlichste an den im Handel erhältlichen elektronischen Büchern ist das Digital Rights Management (DRM), weil es den Käufer in der Nutzung des E-Buchs einschränkt: man muss proprietäre Software verwenden, die kontrolliert auf welchen Geräten das Buch gelesen werden darf. Vor kurzem habe ich mein erstes elektronisches Buch gekauft und mir damit auch einigen Ärger eingehandelt. Das Buch, das ich gekauft habe, habe ich bereits in mehrfacher gedruckter Ausführung (von der Erstausgabe bis zu einer aktuellen Taschenbuchausgabe). Ich habe es mit der Absicht gekauft eine computergestützte Textanalyse durchzuführen. Bereits der Kaufvorgang offenbarte Hürden. Der Kauf des Buchs aus dem Fischer-Verlag kann nur erfolgen, wenn die Software Adobe Digital Editions installiert ist. Diese ist verfügbar für Windows und Apple, aber nicht für Linux, das ich verwende. Deshalb musste ich mit einer Windowsemulation herumscheißen, bis die Software auf meinem Computer lief. Schließlich hatte ich das E-Buch auf meiner Festplatte und wollte mich an die Textanalyse machen. Die Software für die Textanalyse kann jedoch nichts mit dem Epub-Format, in dem das E-Buch geliefert wird, anfangen; sie benötigt eine reine Textdatei. Das ist ein weiteres Problem: das E-Buch im Epub-Format kann nicht in eine reine Textdatei konvertiert werden, weil DRM eine Umwandlung in ein anderes Format unterbindet. Die einzige Möglichkeit, das E-Buch zu jenem Zweck zu nutzen, für den ich es gekauft habe, war demnach die Umgehung des DRM-Schutzes. Bis ich das bewerkstelligt hatte, verging weitere kostbare Zeit. link (2 kommentare) Montag, 7. März 2011
sich mit fremden Federn schmücken Fremde Federn [in anderen Übersetzungen auch: Die Krähe (oder wörtlich: Dohle) und die anderen Vögel] Dohle mit Pfauenfedern link (0 kommentare) Donnerstag, 15. April 2010
Börsenverein: Legal, aber egal? Im Börsenblatt wird zur Umfrage der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins Alexander Skipis wie folgt zitiert: "Viele junge Leute glauben, sich Bücher illegal im Netz zu besorgen, sei etwas anderes, als einen Roman in der Buchhandlung zu stehlen. Da fehlt ihnen jedes Unrechtsbewusstsein. Hier müssen wir Aufklärungsarbeit leisten", so Skipis. [boersenblatt.net]Die vielen jungen Leute haben da natürlich recht: Einen Roman in der Buchhandlung zu stehlen ist Diebstahl; Bücher aus dem Internet herunterladen ist - wenn überhaupt - ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz. Das ist doch etwas Anderes. Und ganz praktisch: das Buch der Buchhandlung ist weg; das E-Buch bleibt da, von wo es kopiert wurde. "Weitergabe von Dateien" In der Veröffentlichung Illegal aber egal? heißt es unter dem Titel "Weitergabe von Dateien", illustriert mit einer Tortengrafik, die zeigt, dass 32,7 % auf die Frage "Hast du schon mal Dateien an andere weitergegeben?" mit "nein" geantwortet haben: Knapp zwei von drei Befragten haben schon einmal Dateien an andere weitergegeben. [Illegal aber legal?, S. 8]Das wundert mich doch sehr, dass 32,7 % der Befragten noch nie Dateien - etwa ein selbstgemachtes Foto - an andere weitergegeben hätten. Der Börsenverein unterstellt hier wohl "illegal weitergegeben". "Filesharing bei Büchern" Unter diesem Titel wird das Ergebnis zu folgender Frage präsentiert: Werfen wir jetzt mal einen Blick auf dein Bücherregal: Abgesehen von Musik und Filmen - erweiterst du deine persönliche Bibliothek durch Filesharing? [Illegal aber legal?, S. 9]21,9 % bejahten. Da im Text über dem Tortendiagramm von "illegalem Download von E-Books" die Rede ist, empfinde ich die Frage nach "Filesharing" als manipulativ. Denn Filesharing per se ist nirgends illegal. Ich kann überall völlig legal ein urheberrechtsfreies Werk - z.B. Goethes Faust - nehmen und über - sagen wir mal - thepiratebay.org verteilen [Die Rache der gemeinfreien Klassiker]. Deshalb ist auch eine der nächsten Fragen in der Umfrage "Empfindest du Filesharing als falsch?" gänzlich widersinnig und manipulativ. Außerdem ist zumindest in Österreich das Herunterladen - im Gegensatz zum Hochladen - auch von nicht-urheberrechtsfreien Büchern nicht illegal [Richter: "Illegale Downloads gibt es nicht"]. Solange der Börsenverein derart undifferenziert und manipulativ zum Thema Urheberrecht formuliert, kann er in dieser Angelegenheit nicht ernstgenommen werden. link (0 kommentare) Sonntag, 8. November 2009
Ideologie und "geistiges Eigentum" Der Begriff des geistigen Eigentums ist in dieser Debatte der am stärksten missbrauchte. Reflexhaft dessen per Gesetzesverschärfung verlangten "Schutz" zustimmend, meinen ahnungslose Autoren, ihre Eigeninteressen zu wahren. Doch es handelt sich wesentlich um eine Wahrung der Verlagsinteressen an ihrem hergebrachten Geschäftsmodell. Der Geist, der hier waltet, ist der des Marketing. Da wird nichts weiter gesucht als ein probates Instrument der wirtschaftlichen Ausbeutung kreativer Leistungen. link (0 kommentare) Mittwoch, 14. Oktober 2009
Kopien von E-Büchern bei Webspeicheranbietern At my request, Attributor, a company based in Redwood City, Calif., that offers publishers antipiracy services, did a search last week to see how many e-book copies of [Dan Brown's] "The Lost Symbol" were available free on the Web. After verifying that each file claiming to be the book actually was, Attributor reported that 166 copies of the e-book were available on 11 sites. RapidShare accounted for 102. [nytimes.com (nur mit Registrierung)]In Anlehnung an diesen Artikel titelt die FTD: "Illegale Buchtauschbörsen - Angriff der Piraten". Die Buchbranche hat keine Ahnung, wie sie darauf reagieren soll. Naiv ist zum Beispiel die Vorstellung von Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler Graichen, der in einem aktuellen Kommentar schreibt: Es muss sich in den Köpfen etwas verändern, damit nicht bereitwillig jeder Download-Button angeklickt wird, der den User im Netz anlächelt. Die digitale (Buch-)Welt braucht eine breite Kampagne zum Schutz geistigen Eigentums, die das Bewusstsein für den Wert kreativer Leistungen stärkt, und zugleich viel Fantasie für neue Geschäftsmodelle, die den Piratensumpf austrocknen. [boersenblatt.net]Naiv deshalb, weil Leute im Normalfall ja nicht zufällig über einen anlächelnden Download-Button im Internet stolpern, sondern gezielt nach Download-Möglichkeiten suchen. Eine breite Kampagne "zum Schutz geistigen Eigentums" (Sagten Sie "geistiges Eigentum"?) würde überhaupt nichts bewirken, weil die Branche angesichts der bestehenden Urheberrechtsgesetze in Argumentationsnot ist ("Illegale Downloads gibt es nicht"). Besonders naiv ist die Ansicht, "den Piratensumpf austrocknen" zu können. Die Musikbranche weiß davon ein Lied zu singen. [mobileread.com, Lotrees Journal] link (0 kommentare) Mittwoch, 29. Juli 2009
AutorInnen und Justizministerin vs. Google Books Am 10.8.2009 endet die Frist, bis zu der die Erteilung eines Einzelauftrages an die Literar-Mechana zur Wahrnehmung der Rechte gegenüber Google möglich ist. Nach Verstreichen dieser Frist kann nur mehr in Eigenregie bis 4.9.2009 gegen eine Nutzung durch Google Einspruch erhoben werden und/oder aber ein Vergütungsanspruch durch einen Eintrag im "Google Book Settlement" gestellt werden. [literaturhaus.at]Auf eine parlamentarische Anfrage zu Google Books antwortet die Justizministerin Claudia Bandion-Ortner mit großen Vorbehalten: Österreichische Bibliotheken haben sich nicht an dem Programm beteiligt. Das wäre, nach Auffassung des Justizministeriums, ohnehin nicht legal. Artikel 42 Abs. 7 des heimischen Urheberrechtsgesetzes erlaube den hiesigen Bibliotheken zwar, ihren Bestand zum eigenen Gebrauch zu digitalisieren, allerdings sei dadurch eine Verwendung auf Googles Plattform nicht gedeckt. [futurezone.orf.at] link (0 kommentare) Dienstag, 21. Juli 2009
Amazon löscht E-Bücher vom Kindle wegen Urheberrechtsverletzung [nytimes.com, boingboing] Während im Forum mobileread.com bereits seit Februar über Löschungen von E-Büchern von Kunden auf dem Kindle gemeldet werden (u.a. Harry Potter), betrifft die aktuelle Löschung, die weltweit Schlagzeilen macht, die Bücher 1984 und Animal Farm von George Orwell (bereits jetzt frei in Australien). Amazon erklärt: These books were added to our catalog using our self-service platform by a third-party who did not have the rights to the books. When we were notified of this by the rights holder, we removed the illegal copies from our systems and from customers' devices, and refunded customers. We are changing our systems so that in the future we will not remove books from customers' devices in these circumstances.[engadget.com]Ein Artikel dazu auf ZDNet erkennt DRM als das Problem: Amazon shows us why DRM is a bad idea: DRM sucks because users get, at best, an illusion of ownership. Buy a book or CD or a DVD and you have that content until you lose it, damage it or pass it one to someone else. But with virtual DRMed content, you are at best borrowing it. You can lose access to your content in a heartbeat. All it takes if for the company to go out of business, your PC to get wiped or for someone somewhere to make a bone-headed decision and press the remote wipe button and your content is gone in the blink of an eye. [blogs.zdnet.com] link (0 kommentare) Samstag, 27. Juni 2009
"Kulturzeit extra": Aufstand der Schreiber Videos dazu auf 3sat. link (0 kommentare) Mittwoch, 25. Februar 2009
Urheberrecht im Iran Ich kannte die Frau nicht, hatte ihren Namen noch nie gehört. Sie schrieb mir über die E-Mail-Adresse, die auf meiner Homepage angegeben war. Sie schrieb aus Teheran, und zwar in etwa Folgendes: Ich habe Ihr Buch, Wüstenhimmel Sternenland, ins Persische übersetzt. Ich dachte, das interessiert Sie vielleicht, und wollte Sie, da es mir ausnehmend gut gefallen hat, davon in Kenntnis setzen. Derzeit arbeite ich an der Übersetzung Ihres zweiten Buches. Mit freundlichen Grüßen. [iRights.info]Interessant auch, dass der Artikel mit Eine E-Mail aus dem Nahen Osten betitelt ist. Ich zähle den Iran zum Mittleren Osten. Laut Wikipedia ist beides üblich. [Archivalia] link (0 kommentare) Freitag, 21. November 2008
Über den Unterschied zwischen Lesegeräten und MP3-Playern Wischenbart: Ich glaube nicht, dass der Kindle die Lösung des E-Books ist [...]Das ist mal eine Einschätzung, die ich sehr viel mehr teile als die derzeit oft üblichen hingerissenen Statements. Es ist mittlerweile durchaus üblich, dass es zu Lehrveranstaltungen elektronische Reader gibt. Das ist gar nicht mehr so neu. Die sind zwar oft dazu gedacht ausgedruckt zu werden (weshalb die Reader in einem für Lesegeräte unpraktischen Doppelseitenformat gehalten sind), aber gerade für die Lektüre von kurzen Textabschnitten sind Lesegeräte besonders prädistiniert. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Lesegeräten und MP3-Playern ist, dass digitale Dateien für Audiogeräte kaum frei verfügbar sind, für Lesegeräte aber zu einem großen Teil schon. Audiodaten sind so gut wie immer urheberrechtlich geschützt, aber es gibt viele gemeinfreie elektronische Texte. Deshalb ist die Idee, mit dem Anbieten kostenpflichtiger elektronischer Dateien Geld zu machen wie Apple mit dem iPod, nicht genauso auf Lesegräte übertragbar. Ein Lesegerät kann man verwenden, ohne elektronische Texte zu kaufen - es gibt sie legal und gratis zuhauf. Das reicht von wissenschaftlicher Open-Access-Literatur bis zu den Klassikern der Literatur, wo das Urheberrecht abgelaufen ist. Weil aber Geräte wie der Kindle und der Sony-Reader diese Anwendung zum Lesen freier Texte nur als Nebensächlichkeit unterstützen, bin ich mit meinem zwei Jahre alten iRex iLiad noch immer sehr zufrieden. Noch eine Anmerkung zu technischem Gerät und Universität: Mir ist eine lästige Begleiterscheinung aufgefallen, die sich daraus ergibt, dass sich Studierende neuerdings mit kleinen Computern in Vorlesungen setzen und nicht mehr handschriftliche Notizen machen, sondern ins Gerät tippen: von einzelnen Plätzen im Hörsaal muss man nun während dem Vortrag ein nerviges Tastengetippe ertragen. link (4 kommentare) |
blogs
Archivalia
Begleitschreiben BibliOdyssey Camp Catatonia cyberfiction.blog innovethbib fontblog.de Fragen Sie Dr. Bopp grandtextauto.org hor.de in|ad|ae|qu|at kakanien.ac.at/weblogs Kommunikationsguerilla Kompetenzteam litblogs.net Literary Saloon Lyrikzeitung Murmel Comics netbib netpoetic.com networked_performance paperholic Poetic Invention random items Seitenblick Signale sprachforschung.org/ickler/ Sprachlog TeleRead The Aardvark Speaks The Lunatic Fringe Über-Setzer-Logbuch urheberrecht.org/news/ VÖB Blog Werkkanon Wortistik magazine/portale
aloausgezeichnetes.de börsenblatt dichtung-digital dradio.de/Büchermarkt e.journal eLibrary Austria elo Erlanger Liste Eurozine Germanistik im Netz H-Germanistik IASL kolik Kulturrisse Literatur-Café literaturhaus.at/buch literaturhaus.at/headlines literaturkritik.de literaturnetz.at literaturportal.de lyrikline.org MobileRead netzwissenschaft.de perlentaucher.de perspektive poetenladen Poetry Foundation Project Gutenberg (de) Projekt Gutenberg-DE quintessenz readme.cc runme.org schreibkraft UbuWeb Volltext WLA Xcult zeit.de/literatur Zeno.org deutsch als fremdsprache
DaF-Netzwerk.orgdeutsch-als- fremdsprache.de deutsch-in-japan.de E-DaF-Info goethe.de jgg.jp ÖDaF oesterreichportal.at ZIF nachschlagen
canoo.netgrammis Grimm-Wörterbuch LEO Wahrig WordNet Wortschatz Deutsch suchen
BDSLbuchmarkt.at eurobuch.com findarticles GVK KVK OBV onb sbw univie ZVAB nachbarn
arahenso plastikmädchen |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||